Unser Traum, die Gelegenheit, das Projekt!

Wer hatte denn eigentlich diese Schnapsidee einer neunmonatigen Auszeit, mögt ihr euch fragen?

Ich gebe zu, diese Frage habe ich mir in den letzten Monaten auch hin und wieder gestellt… Ich muss wohl gestehen, dass ich diejenige war, die den Traum einer längeren Reise immer mal wieder ausgesprochen hatte, wobei Yvo sich wahrlich auch nicht mit Händen und Füssen gegen meine Idee wehrte. Zuerst stellte sich vordergründig eher die Frage, ob unsere Jobs resp. Arbeitgeber eine längere Auszeit überhaupt erlauben würden. Als sich bei Yvo im Frühjahr 2019 ein Jobwechsel aufgrund der Übernahme seiner Arbeitgeberfirma immer konkreter abzeichnete, war irgendwie schnell klar, dass dies wohl DIE Gelegenheit sein würde, wenn wir uns den Traum einer längeren Auszeit tatsächlich verwirklichen wollten. Aber wie lange sollte die Reise dauern? Drei Monate? Warum nur drei, wenn wir doch eigentlich auch länger weg könnten? „Wänn scho, dänn scho…“ Und schon war der Plan von der achtmonatigen Reise geboren. Als ich dann auch noch von meinem Arbeitgeber die Zusage für einen unbezahlten Urlaub erhielt (an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön!), stand unserer Planung nichts mehr im Weg. Bald schon hatten wir eine konkrete Vorstellung unserer Reiseroute, den Dachzeltcamper für die Erkundung der Westküste Australiens gebucht, erste AirBnB-Reservierungen getätigt und dem Reisebüro das OK für die Buchung unserer Flüge erteilt.

Aber so lange weg von Familie und Freunden, wird uns das Heimweh plagen, wird alles gut gehen…? Klar ist die Unbeschwertheit nicht mehr die gleiche wie mit fünfundzwanzig und klar sind acht Monate nicht einfach nur drei Wochen. Aber hey, diese Möglichkeit bietet sich nicht alle Tage, unsere Passion ist das Reisen, unsere Abenteuerlust noch gross und wir wollen diese Chance am Schopf packen! Wir sind sicher, dass sich unsere Liebsten umso mehr freuen, wenn sie uns nach acht Monaten wieder sehen – insgeheim hoffen wir das zumindest 😉 – und uns wird es nicht anders ergehen.

Erstmal freuen wir uns aber darauf, euch auf unserem Blog mit regelmässigen Reiseberichten auf dem Laufenden zu halten, euch zu inspirieren, vielleicht manchmal ein kleines bisschen neidisch zu machen und unsere Erlebnisse in dieser Form zu verarbeiten und festzuhalten. Nicht zuletzt möchten wir natürlich auch dafür sorgen, dass ihr uns auch dann nicht vergesst, wenn wir uns grad am anderen Ende der Welt mit tropischen Temperaturen, Wetterkapriolen, rotsandigen Pisten, traumhaften Stränden, fehlender Internetverbindung und mit tierischen, kulinarischen und landschaftlichen Herausforderungen herumschlagen, respektive uns vielmehr noch an deren Schönheit erfreuen, während ihr die Annehmlichkeiten eures gemütlichen Zuhauses geniesst.

Stay tuned!